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Kugelstrahlen

Das Kugelstrahlen oder Kugelstrahlverfestigen ist ein Anwendungsgebiet des Strahlens nach DIN 8200. Kugelstrahlen ist eine erprobte und ausgereifte Methode der Oberflächenvorbereitung. Dabei werden kleine Stahlkugeln mit hoher Geschwindigkeit (ca. 300 km/h) über ein elektrisch betriebenes Schleuderrad auf die zu behandelnde Oberfläche geschleudert. Durch die Aufprallenergie des Strahlmittels kommt es zu einer Verfestigung und einer elastischen-plastischen Verformung im Bereich der Oberfläche. Das Strahlgut wird über einen Rückprallkanal dem Vorratsbehälter zugeführt. Die leichteren, gelösten Teile werden mit einem angeschlossenen Sauger in einen Auffangbehälter geleitet.

Mit diesem Verfahren können alle trockenen, fettfreien aber ausschließlich horizontalen Flächen bearbeitet werden. Das Kugelstrahlgerät kommt in der Oberflächenvorbereitung zum Einsatz, wo mit Hochdruckstrahlwasser nicht gearbeitet werden kann.

Folgende Untergründe können bearbeitet werden:

  • Beton
  • Zementestrich
  • Asphalt
  • Stahl

 
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